Beim Ausbau eines Heizöltanks bleibt fast immer Restöl zurück. Was damit passiert und warum die fachgerechte Entsorgung so wichtig ist.
Wie viel Restöl ist normal?
In den meisten alten Tanks befinden sich noch 50-500 Liter Restöl — eine Mischung aus Heizöl, Ölschlamm, Kondenswasser und Ablagerungen. Diese Mischung ist giftig und muss fachgerecht entsorgt werden.
Entsorgungspflicht
Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) müssen Altöle zwingend über zugelassene Fachbetriebe entsorgt werden. Eigenentsorgung ist strafbar und kann mit Bußgeldern bis 50.000 € geahndet werden.
Kosten der Restölbeseitigung
Bei Express-Entsorgung ist die Entsorgung aller Restöle und Ölschlamms inklusive — kein Aufpreis, keine Überraschung.
Ablauf der Restölbeseitigung
- Restöl aus dem Tank abpumpen
- Ölschlamm und Sedimente entfernen
- Tankinnenraum reinigen
- Altöl in zugelassene Sammelbehälter füllen
- Transport zur zugelassenen Entsorgungsanlage
- Entsorgungsnachweis ausstellen
Kann Restöl verkauft werden?
Bei guter Ölqualität (wenig Wasser, kein Schlamm) kann Restöl theoretisch verkauft werden. In der Praxis ist das aber selten wirtschaftlich. Umpumpen zum Nachbarn ist oft die bessere Option.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Ölschlamm?
Ölschlamm entsteht durch Alterung des Heizöls — Sedimente, Mikroorganismen und Wasser setzen sich am Tankboden ab. Er muss als Sonderabfall entsorgt werden.
Kann ich Restöl selbst ablassen?
Nein — das ist gefährlich und illegal. Die fachgerechte Entsorgung muss durch einen zugelassenen Betrieb erfolgen.
Wie viel Restöl ist zu viel?
Jede Menge Restöl muss entsorgt werden. Bei über 1.000 Litern sprechen Sie uns an — wir finden eine Lösung.
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