Altstadt und Bahnhofsviertel haben unterschiedliche Planungshorizonte
Der städtische Wärmeplan vom 17.02.2026 unterscheidet bestehende Wärmenetze, Ausbaugebiete, Prüfgebiete und Individualversorgung. Im Bahnhofsviertel beschreibt er einen früheren Ausbau als in der Altstadt zwischen Schweriner Straße und Kanalstraße. Für die Altstadt nennt der Bericht einen angestrebten Beginn frühestens ab 2031. Die abschließende Bewertung des Ausbaus und seiner zeitlichen Einordnung liegt laut Bericht beim Fernwärmeversorger.
Für Ihr Haus ist deshalb entscheidend, was bereits konkret vereinbart wurde. Halten Sie bei der Terminabstimmung fest, ob Sie noch zwischen Heizungen wählen, einen Anschluss beantragt haben oder die neue Versorgung tatsächlich nutzen können. Ein Gebiet im Wärmeplan und ein dort genanntes Jahr reichen nicht aus, um einen Ausbautermin für die Öltanks festzulegen. Auch Warmwasser kann noch von der bisherigen Ölheizung abhängen.
Information vor Ort: Stadt Ludwigslust: Wärmeplan vom 17.02.2026, gedruckte Seiten 106–107 (PDF)
Kummer, Glaisin und weitere Ortsteile getrennt betrachten
Für Glaisin, Hornkaten und Niendorf/Weselsdorf ordnet der Bericht eine individuelle Versorgung ein. Kummer wird dagegen als Prüfgebiet für ein mögliches Wärmenetz oder Biomethanversorgung behandelt. Diese Einordnung ist keine Zusage für einen bestimmten Anschluss und empfiehlt noch keine konkrete Heizung für Ihr Gebäude.
Nennen Sie uns den tatsächlichen Tankstandort mit Ortsteil. Gehören mehrere Gebäude zu Ihrem Vorhaben, beschreiben Sie die Anlagen getrennt: Welche Tanks stehen wo, welche Heizung wird noch genutzt und welche Arbeiten sind bereits vereinbart? So wird ein Anschlussvorhaben in der Kernstadt nicht versehentlich mit dem Ausbau einer Tankanlage in einem anderen Ortsteil gleichgesetzt.
Information vor Ort: Stadt Ludwigslust: Einordnung der Ortsteile, gedruckte Seite 107 (PDF)
Tankdaten statt Wärmebedarfszahlen für das Angebot verwenden
Planungsunterlagen zur neuen Heizung ersetzen die Angaben zu den vorhandenen Behältern nicht. Für das Formular brauchen Sie Tankart, Tankanzahl und Volumen je Tank. Zählen Sie eine Tankreihe als einzelne Behälter und übernehmen Sie die jeweilige Nennfüllmenge aus vorhandenen Unterlagen oder einem sicher lesbaren Typenschild. Bei verschiedenen Größen können Sie die Aufteilung in der freiwilligen Nachricht ergänzen.
Die Restölmenge beschreibt den verbliebenen Inhalt, nicht die Tankgröße. Sie bleibt freiwillig; kennzeichnen Sie eine Schätzung als solche. Bei unklarer Tankart helfen die echten PE- und GFK-Vergleichsbilder am Formular bei der ersten Einordnung. Fotos können Sie freiwillig ergänzen. Öffnen Sie dafür keine Tanks und lösen Sie keine Leitungen.
Ausbau und weitere Arbeiten im Haus aufeinander abstimmen
Sprechen Sie vor dem Termin ab, wann die alte Anlage entbehrlich ist und ob parallel Heizungsarbeiten stattfinden. Der Transportweg aus dem Tankraum und die Türen müssen für den vereinbarten Ablauf nutzbar sein. Geben Sie bekannte Engstellen, die geplante Ladeposition und den Ansprechpartner für den Gebäudezugang bei der persönlichen Abstimmung an. Neue Technik oder Baumaterial sollte den benötigten Weg nicht blockieren.
Express-Entsorgung übernimmt den vereinbarten Ausbau oberirdischer Kunststoff-/PE- und GFK-Heizöltanks einschließlich der dazugehörigen Innenreinigung, des Abtransports und der Entsorgung. Stahl- und Erdtanks, separate Tankreinigungen, reine Stilllegungen, Mauerarbeiten und der Einbau einer neuen Heizung gehören nicht zu unserem Angebot.
Betriebsstandort ist Wustrow (Wendland). Carsten Ehlers prüft Ihre Anfrage und stimmt den Umfang sowie einen möglichen Termin in Ludwigslust persönlich ab. Restölmenge, Fotos, Nachricht und Angebotsvergleich sind freiwillig. Das Formular dient der Vorbereitung eines individuellen Angebots und löst keine Beauftragung aus.
Quellenstand: 03.10.2026. Grundlage der örtlichen Einordnung ist der veröffentlichte Wärmeplan vom 17.02.2026. Spätere Änderungen und der Anschlussstatus Ihres Hauses sind beim Versorger oder zuständigen Heizungsbetrieb zu klären; die Karte ist keine gebäudegenaue Terminbestätigung.